Die Blumenriviera ist der westliche Teil der ligurischen Küste, ihr Kerngebiet verläuft von Diano Marina bis zum französischen Grenzstädtchen Menton. Die Blumenriviera ist
bekannt durch ein gangjähriges mildes Klima: nicht zu heiße Sommer, selten hat es über 30 ° . Milde Winter mit viel Sonne und Temperaturen um 15- 18°. Die Wasser- leitungen können im Freien ohne Isolierung verlegt werden, denn es gibt kaum Frost. Es gibt keine Winter- sperre auf den Golfplätzen und eine ganzjährige Segelsaison ohne Winterlager. Die bis zur Küste reichenden Seealpen halten die kalten Strömungen aus Norden und Osten ab und das Meer wirkt als gigantischer Wärmespeicher. Die Mandel- blüte ist bereits Mitte bis Ende Januar. Die Riviera liegt enorm verkehrsgünstig: der internationale Flughafen Nizza mit mehreren Verbindungen täglich nach Deutschland ist nur eine Auto- stunde entfernt. Die Zentren Süd- und Westdeutschland sind mit dem Auto in 7-12 Stunden zu erreichen.
Der Küstenstreifen von Imperia bis Ventimiglia ist immer noch von der Blumenzucht geprägt. Frische Schnitt- blumen und Ziersträucher vom Blumenmarkt Sanremo schmücken in der kalten Jahreszeit die Wohnstuben Mitteleuropas. Traditionell stammt z.B. der Blumen- schmuck des Wiener Opernballs und des Neujahr- konzertes der Wiener Philharmoniker aus Sanremo. Außerhalb der kurzen, heftigen Hochsaison ( Ende Juli bis Ende August ) hat man noch viel Platz und Ruhe in den beschaulichen Dörfern und Landschaften. Rummel spielt sich , wenn überhaupt , nur an den Küsten ab. In greifbarer Nähe vom Meer entfernt liegt das traditionelle ligurische Blumen und Oliven- land. Ausnahme ist das mondäne und ganzjährig quirlige Sanremo, wo immer etwas los ist:
Shopping, Casino, Theater, Konzerte, Musikveranstal- tungen, Festivals oder nur „Leute sehen„. Auch die kleinere Provinzhauptstadt Imperia lebt das ganze Jahr unabhängig von der Touristensaison.Das berühmte Monaco und Nizza mit Oper, Ballett, Blumen - Antiquitätenmärkten , Boulevards, Boutiquen, dem traditio- nellen Formel 1 Rennen sind schnell erreicht. Die Einkaufs meile Nr. 1 in Sanremo, die Via Matteotti ist gerade im Winter um Weihnachten und Dreikönig ein Shoppingmagnet. Ein Saisonende mit den sprichwörtlich „ hochgeklappten Bürgersteigen „ gibt es hier nicht. Die Dörfer und Städtchen leben das ganze Jahr über, Bars und Trattorien haben geöffnet und auch im Winter nimmt man seinen Cappuccino oder Aperitivo auf den Plätzen im Freien im DEHOR. In den Dörfern auf den Hügeln leben zahlreiche Deutsche, zum Teil schon jahrelang. Das „ Einfliegen „ in seine Villa am Freitag und der Rückflug am Sonntag sind hier nichts besonderes. Egal ob Besitzer einer Villa oder eines Rusticos, die Menschen pflegen ihren Individualismus, ein Nachtleben in Discotheken spielt hier keine Hauptrolle. In den traditionellen guten und preiswerten Restaurants des nahen Hinterlandes trifft man deutsche und europäische Residenzler , aber so genannte Deutschentreffs, die „ IN „ sind gibt es nicht. Das Hinterland ist dünn besiedelt, nach 10 Km Fahrt von der Küste ist man im grünen Hinterland, mit Berg- flüsschen zum Baden, malerischen Dörfern und ausgezeichneten Trattorien und boden- ständiger Küche. Wer das Alpine sucht, ist in ca. 35 Km von der Küste schon im Hoch- gebirge mit Almbetrieb, Bergsteigen, Bergwandern Gleitschirmfliegen . Alpinski in Monesi 50 Km, oder im Grenzgebiet Limone nach 100 Km mit 80 KM präparierten Pisten. Vormittags Skifahren und nachmittags surfen ist kein Problem.